Sonntag, 25. März 2012

Cortison und seine Wirkung/Auswirkung auf meinen Körper

Teil 1: Vorgeschichte


Seit meinem 4. Lebensjahr leide ich an juveniler chronischen Polyarthritis.


Polyarthritis bezeichnet eine Entzündung von fünf oder mehr Gelenken  und ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke.

An der rheumatoiden Arthritis können Menschen aller Altersgruppen erkranken. Häufig ist ein Auftreten zwischen 35 und 45 Jahren. Es können jedoch auch Kinder betroffen sein; dies nennt man dann eine juvenile idiopathische Arthritis. Die Prävalenz nimmt mit steigendem Alter zu. Als Gipfel der Neuerkrankungsrate wird bei Frauen das Alter zwischen 55 und 64 Jahren, bei Männern das Alter zwischen 65 und 75 Jahren gesehen.


Die Ursachen der Erkrankung sind bislang weitgehend ungeklärt.



Es gibt diverse Medikamente die man nehmen kann. Ich habe schon ganz viele davon gehabt. Leider. Momentan nehme ich jeden Tag 4 Tabletten  Salazopyrin (Sulfasalazin) und 2 Mal die Woche Enbrel. Was eigentlich sehr gut hilft. Aber manchmal reicht das nicht und es geht mir so schlecht das dann Cortison zum Einsatz kommt. Mein Körper kennt sich also damit aus.


Nach der Geburt meiner Tochter (April 2010) hatte ich zwei Monate später einen Schub. Der war so heftig, dass ich kaum gehen konnte. Also bekam ich Cortison gespritzt und danach jeden Tag 20mg Cortison.


Und ja es half. Sehr gut sogar. Leider mit Nebenwirkungen. Meine Haut veränderte sich. Ich bekam einen Ausschlag, Wasser speicherte sich im Körper, ich bekam das typische Mondgesicht und hatte sehr viel zugenommen. Zum Vergleich: vor der Schwangerschaft 74kg (früher wog ich mal 50kg aber durch immer wiedermal Kortison wurde das immer mehr). Kurz vor der Geburt 84kg. Nach der Geburt 76kg. und einen Monat später 72kg. Ich war so zufrieden mit meinem Körper. Und dann nach etwa einem Jahr Cortison waren es wieder 85kg. Ihr könnt euch sicher vorstellen wie ich das hasste.


So das mal zu Teil 1 ;) gleich folgt Teil 2.


Quellen einiger Zeilen: http://www.rheuma-schweiz.ch/...

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